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Magic Letters: B wie bunt

Magic Letters, so heißt das Foto-Projekt, das Paleica sich für das Jahr 2015 ausgedacht hat: Zweiwöchentlich postet sie nach den Buchstaben des Alphabets ein Motto, das die Teilnehmer bildlich umsetzen sollen. Das zweite Thema: B wie bunt.

Bunt im Januar? Ziemlich guter Witz bei einem ziemlich grau-weißen Monat. Ich fühle mich beinahe schlecht, für das Projekt auf die ganz besonderen Farbtupfer in meinem Leben zurückzugreifen, weiß ich doch, wie wenig sich Paleica für meine Hausgenossen mit den zu vielen Beinen begeistern kann – aber diese kleinen großen Fusselbomben bedeuten mir eine ganze Menge und sind eines meiner besten Gegenmittel gegen Winterdepressionen. Kurzes Memo: Vogelspinnen sind mit die sympathischsten Tiere auf diesem Planeten, wenn man sie lässt, tun sie nämlich den ganzen Tag nur eins: In der Sonne chillen. Und zumindest in meinen Augen sehen sie verdammt gut (und bunt) aus dabei.

B wie bunt

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Magic Letters: A wie Anfang

Magic Letters, so heißt das Foto-Projekt, das Paleica sich für das Jahr 2015 ausgedacht hat: Zweiwöchentlich postet sie nach den Buchstaben des Alphabets ein Motto, das die Teilnehmer bildlich umsetzen sollen. Das erste Thema: A wie Anfang.

Anfänge bedeuten immer auch Veränderungen – und auch wenn man mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden ist, so hat man doch immer kleine oder große Dinge im Kopf, die einen Schubs in eine andere Richtung vertragen könnten. Ich wollte immer einen Job haben, der mir etwas bedeutet, aber das zu finden hat sich nach dem Abi als nicht unbedingt einfach erwiesen. Zu der Zeit hat die Zukunft sich bösartig angefühlt, beängstigend, und auch als ich mit dem Beginn meines derzeitigen Studiums den Schritt in die richtige Richtung gewagt hatte, so blieb mir diese Unsicherheit, diese ewige Frage, ob ich die eine Sache, die mich morgens gern aus dem Bett kriechen lässt, überhaupt finden kann, doch noch lange Zeit erhalten.
Nun arbeite ich offiziell in dem Job, den ich mir damals ausgesucht habe, und die Fragezeichen von damals sind endlich, endlich, endlich sechs Fuß tief auf hoffentlich Nimmerwiedersehen begraben. Perfekte Berufe gibt es nicht, aber es gibt die, die sich richtig anfühlen, und die, die das nicht tun – und meine Arbeit fühlt sich aktuell verdammt richtig an. Mehr brauche ich gar nicht. Zumindest dieser Teil meines Lebens hat zur Zeit keinen Schubs mehr nötig.

Mein „A wie Anfang“ ist also ein bisschen Sprachtherapie (diese Tiere aus Duplo-Steinen habe ich mir gerade dafür zugelegt – jetzt kann ich wieder mit Lego spielen, ohne mir komisch vorzukommen), ein bisschen neugewonnene kätzische Gelassenheit (glücklicherweise zeigt das Bild nicht, wie ungern mein Kater das Teil hinterher wieder rausgerückt hat), und ein bisschen kindische Fröhlichkeit (denn so wie dieses Duplo-Tier grinse ich vermutlich auch, wenn ich in meinem Büro sitze).

Anfang

In Extremo

Die Welt dreht sich weiter

Hier könnte ein Jahresrückblick stehen. Tausende Worte, die Hunderte von Tagen revue passieren lassen. Bekenntnisse. Erkenntnisse. Was auch immer. Ich schreibe so etwas aber nicht mehr. Ich habe die Weihnachtsfeiertage mit meiner Familie und Advanced Warfare vor der PS4 verbracht, und das war schön, weil ich für diese Art von Entspannung sonst keine Zeit habe. Ich weiß noch nicht, was ich heute Abend machen werde, aber es wird sehr wenig mit Sekt und Feuerwerk zu tun haben. Und das ist auch schön. Ich wünsche jedem, dass er gut im Jahr 2015 ankommt, aber ich denke nicht, dass der Wechsel einer unbedeutenden Zahl irgendetwas für irgendjemanden ändert. Wenn sich etwas ändern soll, sind wir selbst dafür verantwortlich, das zu bewerkstelligen. Der heutige und morgige Tag sind Tage wie alle anderen auch. Meinen Jahresabschluss habe ich am 18. Dezember mit zweien meiner wichtigsten Menschen und meiner Herzband vor Augen gefeiert, und wenn ich einen Wunsch für 2015 äußern dürfte, dann den, bitte viele solcher Tage und Abende und Nächte erleben zu dürfen. Mit und ohne In Extremo, aber bitte immer in Gesellschaft derer, die in meinem Leben wirklich zählen.

Besser als Böller: In Extremo

In Extremo

(Mit In Extremo wäre mir natürlich lieber. Keine Ahnung, warum das Münsteraner Publikum am 18. so einen Stock im Arsch hatte, aber die Jungs sind in jedem Fall millionenfach besser als Böller.)