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Magic Letters: A wie Anfang

Magic Letters, so heißt das Foto-Projekt, das Paleica sich für das Jahr 2015 ausgedacht hat: Zweiwöchentlich postet sie nach den Buchstaben des Alphabets ein Motto, das die Teilnehmer bildlich umsetzen sollen. Das erste Thema: A wie Anfang.

Anfänge bedeuten immer auch Veränderungen – und auch wenn man mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden ist, so hat man doch immer kleine oder große Dinge im Kopf, die einen Schubs in eine andere Richtung vertragen könnten. Ich wollte immer einen Job haben, der mir etwas bedeutet, aber das zu finden hat sich nach dem Abi als nicht unbedingt einfach erwiesen. Zu der Zeit hat die Zukunft sich bösartig angefühlt, beängstigend, und auch als ich mit dem Beginn meines derzeitigen Studiums den Schritt in die richtige Richtung gewagt hatte, so blieb mir diese Unsicherheit, diese ewige Frage, ob ich die eine Sache, die mich morgens gern aus dem Bett kriechen lässt, überhaupt finden kann, doch noch lange Zeit erhalten.
Nun arbeite ich offiziell in dem Job, den ich mir damals ausgesucht habe, und die Fragezeichen von damals sind endlich, endlich, endlich sechs Fuß tief auf hoffentlich Nimmerwiedersehen begraben. Perfekte Berufe gibt es nicht, aber es gibt die, die sich richtig anfühlen, und die, die das nicht tun – und meine Arbeit fühlt sich aktuell verdammt richtig an. Mehr brauche ich gar nicht. Zumindest dieser Teil meines Lebens hat zur Zeit keinen Schubs mehr nötig.

Mein „A wie Anfang“ ist also ein bisschen Sprachtherapie (diese Tiere aus Duplo-Steinen habe ich mir gerade dafür zugelegt – jetzt kann ich wieder mit Lego spielen, ohne mir komisch vorzukommen), ein bisschen neugewonnene kätzische Gelassenheit (glücklicherweise zeigt das Bild nicht, wie ungern mein Kater das Teil hinterher wieder rausgerückt hat), und ein bisschen kindische Fröhlichkeit (denn so wie dieses Duplo-Tier grinse ich vermutlich auch, wenn ich in meinem Büro sitze).

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